Kann ich in Zeiten des Coronavirus zu Gottesdiensten, Abendmahlsfeiern und Gemeindefahrt einladen? Ich tue es im Vertrauen darauf, dass auch diese Epidemie ein Ende haben wird. Gesunde Vorsicht hat nichts mit lähmender Angst zu tun. Unsere Kirchen sind groß genug, dass jeder den Abstand halten kann, den er zu seiner Sicherheit halten möchte. Die Vernunft gebietet, zu Hause zu bleiben, ist jemand gefährdet oder krank. Doch ich möchte mein Handeln nicht von Angst bestimmen lassen sondern vom Vertrauen auf das, was Jesus uns sagt: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Denn … ich lebe, und ihr sollt auch leben. Johannesevangelium 16,33 und 14,19 In Halle sind aufgrund von Infektionen Schulen geschlossen, Versammlungen untersagt, also auch kirchliche Veranstaltungen. Und doch werden zur Gottesdienstzeit die Glocken läuten und zum Gebet rufen, die Kirchentüren offen sein, ein Gespräch unter Beachtung der Sicherhei...
„Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.“ schrieb vor 75 Jahren ein zu Tode verurteilter Mittdreißiger aus dem Zuchthaus. Christen leben im Vertrauen, dass Gott bei ihnen ist, egal, in welcher Situation sie sich befinden – und dass sie ins Licht gehen, wenn sie sterben, heim zu Gott in seine neue Welt. In diesem Glauben zünden wir Sonntag für Sonntag Kerzen an, bitten um Bewahrung, Heilung, Kraft für Überforderte... hier bitte das Kerzenbild Kirche Udestedt einfügen Mir hat es gut getan, Ostersonntag von Kirche zu Kirche zu ziehen und ein bißchen Auferstehungsfreude in die Orte hinein zu blasen. Viele Kirchen standen offen für stille Einkehr und Gebet. Nun darf ich wieder zu Gottesdiensten einladen , auch wenn Veranstaltungen im Mai abgesagt werden müssen: Kirmes, Gemeindefahrt, Konzerte ... Deshalb herzliche Einladungen zu den Gottesdiensten: 03.05., Jubilate : 10.00 Uhr Orlishausen 13.30 Uhr Eckstedt 14...
Die Jahreslosung 2020: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24 Der Hilfeschrei des Vaters eines kranken Jungen. Er will, dass sein stummes und fallsüchtiges Kind geheilt wird. Die Jünger scheitern an dieser Aufgabe. Und Jesus erwidert ihm, statt zu handeln: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Da schreit der Vater: „ Ich glaube; hilf meinem Unglauben! “ Und Jesus heilt den Sohn. Ich verstehe den Vater gut. Das Herz wünscht etwas mit aller Kraft und hofft auf ein Wunder. Der Verstand aber sagt: Unmöglich. Doch wie der Vater erlebe ich: Nicht immer – aber immer wieder trifft eins ein. Die Anstellung einer Gemeindepädagogin für Jugendarbeit in den Pfarrbereichen Riethnordhausen, Stotternheim und Schloßvippach – Udestedt ist so ein Wunder für mich. Sie soll im Mai zu arbeiten beginnen und im Pfarrhaus Udestedt wohnen. Wie an den Fenstern leicht zu erkennen ist, muss die Wohnung zuvor saniert werden. Ich strebe also an, sie möglichst schnell zu ber...
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